Ernährung: die Basis für Ihre Vitalität

Die Gründe für oder gegen bestimmte Lebensmittel und Getränke treffen Menschen heute aus den unterschiedlichsten Gründen! Während die Generation unserer Großeltern hauptsächlich bescheidene regionale und saisonale Essensgewohnheiten pflegte, kämpfen wir mit einem stetig wachsenden Überangebot. Immer neue Ernährungstrends und -konzepte können verunsichern und ein stetig wachsendes und omnipräsentes Angebot von Nahrung führt uns in Versuchung. Die eigentliche Aufgabe von Ernährung, nämlich den Körper und seine Strukturen mit Energie und wesentlichen Nährstoffen zu versorgen, scheint in Vergessenheit geraten zu sein. Dabei sind Essen und Trinken essentiell, wenn es darum geht vital und leistungsfähig zu sein und langfristig zu bleiben. Die Formel Froböse fasst diese beiden Elemente deshalb unter dem Begriff der Ernährung zusammen und erklärt sie zum elementaren Bestandteil ihres Dreiklangs.

Keine Sorge: Hier folgt nun nicht gleich die nächste unschlagbare Strategie für eine schlanke Linie! Die Formel Froböse möchte Sie vielmehr dabei unterstützen zurück zu Ihrer eigenen Intuition zu finden, die eine nachhaltig zielgerichtete und genussvolle Ernährung in Ihrem persönlichen Alltag ermöglicht.

Mehr als nur Genuss

Für viele ist die eigene Ernährung zu einem richtigen Problemthema geworden. Weil wir unserer inneren Stimme nicht mehr vertrauen, die Orientierung so schwerfällt und wir bei der die Auswahl unserer Speisen und Getränke zu oft Verlockungen nachgeben. Anders ticken Sportler und auch berufliche Leistungsträger! Sie haben etwas Wichtiges verstanden und in ihren Alltag integriert: Ernährung muss ganz konkrete Funktionen in unserem Körper erfüllen, sie ist Lieferant von Energie und Baustoffen. Mit der Wahl unserer Lebensmittel können wir deshalb selbst beeinflussen, in welcher Qualität und Quantität wir unseren Körper mit Energie und Baustoffen versorgen. Energie braucht unser Körper zuerst zur Aufrechterhaltung aller grundlegenden Körperfunktionen, sei es für die Atmung, Verdauung, Regulation der Körpertemperatur oder den Herzschlag. Weitaus deutlicher bewusst ist den meisten Menschen der Energieverbrauch durch körperliche Anstrengung. Diese zusätzliche muskuläre Arbeit, egal ob durch Hausarbeit oder Sport geleistet, macht lediglich 30 bis 40 Prozent unseres Kalorienbedarfs aus. Kalorienaufnahme und Kalorienverbrauch sollten sich dabei stets die Waage halten. Wenn wir unserem Organismus Tag für Tag mehr Energie durch große Verzehrmengen oder eine hohe Energiedichte von verarbeiteten Lebensmitteln bereitstellen und diese nicht verbrauchen, resultieren daraus langfristig Übergewicht und Folgeerkrankungen: alles Risikofaktoren für unsere Lebensqualität.

Auf den Rhythmus kommt es an

Wenn wir nach der Formel Froböse von einer bedarfsgerechten Ernährung sprechen, dann bedeutet dies in erster Linie, dass wir unseren Organismus und all seine Strukturen optimal dabei unterstützen möchten, langfristig vital und leistungsfähig zu sein. Der Weg dorthin führt uns (zurück) zu unserer eigenen Intuition.

Tagtäglich sendet uns unser Körper wichtige Signale die weit über Hunger, Durst und Sättigung hinausgehen. Sie geben uns Aufschluss darüber, was uns guttut und was nicht. Wir müssen uns also nicht kasteien, sondern die Kommunikation mit unserem Körper verbessern, seine Signale wahrnehmen und in rationale Entscheidungen übersetzen. Dafür brauchen wir vor allem frische, unverarbeitete Lebensmittel, die die körpereigenen Regulationsmechanismen nicht durcheinanderbringen. Industriell hergestellte Fertiggerichte voller Zusatzstoffe mit dem immer selben Geschmack und Aussehen richten auf Dauer eher mehr Schaden an, als sie kurzfristig Nutzen bringen.

Bei der Zusammenstellung Ihres täglichen Speiseplans sollten Sie vielmehr darauf achten, das ganze Spektrum der Mineralstoffe durch Ihre Ernährung abdecken.

Wie alle Prozesse in unserem Körper, unterliegt auch unser Stoffwechsel einem eigenen Rhythmus, den wir uns zunutze machen sollten. Und das ist wesentlich einfacher als es zunächst klingt:

Flüssigkeitszufuhr und Flüssigkeitsabgabe

Morgens:

Legen Sie mit einem kohlenhydratreichen Frühstück die Grundlage für den Stoffwechsel-Rhythmus, um energiegeladen in den Tag zu starten!

Mittags:

Braucht unser Körper vitalstoffreiche Kost, buntgemischt wie vom Bauernmarkt. So erhält er alle nötigen Nährstoffen, um ihre Leistungsfähigkeit zu erhalten – ohne ein Mittagstief zu riskieren.

Abends:

Jetzt bereitet sich Ihr Körper bereits auf die Regeneration vor und dazu braucht es Eiweiße als Baustoff. Essen Sie nur wenige oder keine Kohlenhydrate, stellen Sie außerdem die richtigen Weichen für guten Schlaf und optimale Regeneration.

Das mag zunächst sehr zweckorientiert klingen, aber diese Strategie ergibt Sinn und lässt sich durchaus kreativ und genussvoll gestalten. Denn das Konzept, sich selbst reparieren zu können macht unseren Körper einzigartig – dafür benötigt er alle notwendigen Baustoffe und ist auf unsere Unterstützung angewiesen!

Ohne Flüssigkeit geht nichts

Ebenso wichtig wie die Ernährung ist die ausreichende Aufnahme von Flüssigkeit! Denn sie macht rund 60 Prozent unseres Körpers aus und ist damit die Basis unserer Existenz. Kein Stoffwechselprozess funktioniert ohne Flüssigkeit, ohne Wasser: Es löst und transportiert Nähr- und Mineralstoffe, gibt dem menschlichen Gewebe Struktur und verantwortet unsere Thermoregulation. Wie also soll unser Organismus reibungslos arbeiten, wenn wir ihm sein wichtigstes Lösungsmittel nicht zur Verfügung stellen? Zwei bis drei Liter täglich sollten es sein, um unseren Flüssigkeitshaushalt in Balance zu halten und keine Leistungseinbußen zu verzeichnen. Daher gilt „Du wirst, was Du trinkst“, denn durch ausreichendes Trinken können wir gezielt unsere Vitalität und unsere Regeneration fördern.