Autor: Daniela Falkner und Katharina Putzer
Ernährungsexpertinnen von SWARM Protein

Weihnachtsschlemmerei – 7 Tipps gegen das schlechte Gewissen

Riechst du es schon? … der Duft von frischgebackenen Keksen und leckeren Bratäpfeln. Wir alle kennen es, Weihnachten ist die Zeit des Genießens und des Schlemmens. Doch wie kombiniert man Genuss, Feierlichkeiten und gutes Gewissen ohne sich an Silvester über gefürchtete Weihnachtspfunde zu ärgern?  Diese 7 Tipps zeigen es dir.

1. Zeit nehmen und bewusst Genießen

Lebkuchen und Co. gehen fast immer. Ob zwischendurch oder in Gesellschaft. Um sich in der Weihnachtszeit die Leckereien zu erlauben, gilt primär in Gesellschaft zu essen, getreu dem Motto „allein essen macht dickt“. Die Gesellschaft soll vor allem dazu dienen, langsamer und bewusster zu essen. Hilfreich dabei ist das „aktive Zeit“ nehmen. Denn das Sättigungsgefühl tritt erst nach ca. 15 bis 20 Minuten ein. Zusätzlich kann man das Essen beim langsamen, und gründlichen Kauen mit allen Sinnen erfahren. Daher merke, wer schnell isst, nimmt in kurzer Zeit mehr Kalorien auf, ohne dadurch satt zu werden. Entschleunigtes Essen frei nach dem Motto: „Gut gekaut ist halb verdaut.“ hilft das Normalgewicht zu halten oder zu erreichen.

2. Ausreichend trinken

Wer hätte es gedacht! Wasser anstelle von kalorienreichen Getränken wie Softdrinks oder Limonaden bewirkt oft kleine Wunder. Besonders in der süßen Weihnachtszeit lässt sich durch das Trinken von Wasser einiges an unnötigen Kalorien einsparen und somit auch das Körpergewicht halten. Die Flüssigkeitsaufnahme erweckt auch ein leichtes Völlegefühl im Magen. Dies hilft unsere Gelüste nach Leckereinen ein wenig einzudämmen. Auch das Wohlbefinden wird durch die Aufnahme von Wasser gesteigert.

 

3. Alkohol – darf das sein?

Genuss ohne Weihnachtspfunde?

Ab und zu ein Gläschen, bei gesunden Menschen darf das natürlich mal sein. Wer will auch schon in der Weihnachtszeit auf Glühwein, Punsch und Co. verzichten. Besonders am Weihnachtsmarkt kann man sich das auch nicht nehmen lassen. Bedenken sollte man aber, dass Alkohol 7 kcal/g enthält und somit fast doppelt so viele Kalorien hat wie Haushaltszucker. Wenn möglich: Punsch und Co. zu Hause selbst zubereiten. Denn durch weniger Zucker- und Alkoholzugabe, können wir ganz bewusst Kalorien einsparen. Das hält ungewünschte Weihnachtspfunde in Schach und ganz nebenbei verspürt man kein geschmackliches Einbüßen. Übertreiben sollte man es aber tunlichst nicht. Alkohol schlägt nicht nur mit ordentlich Kalorien zu Buche, sondern verlangsamt auch Fettverbrennung. Also alles in Maßen.

 

4. Bunter Speiseplan

Lässt man sich mal kulinarisch so richtig verwöhnen, hat man keine Lust sich mit dem Essen auseinander zu setzen. Fragen zur Zubereitungsart und Menge haben im „Wohlfühl-Kontext“ einfach nichts oder nicht viel verloren. Sitzt man vor der Speisekarte oder bereitet selbst das Essen zu, sollte grundlegend eine bunte und abwechslungsreiche Speisenauswahl getroffen werden. „Von jedem etwas und von nichts zu viel“ – ist der passende Slogan für die Weihnachtszeit. Dieser Grundsatz kann schnell und einfach umgesetzt werden, ohne sich lange mit den Speisen zu befassen oder Kalorien zu zählen.

 

5. Qualität statt Quantität

Das Weihnachtsessen in vollen Zügen genießen, und trotzdem fit und energiegeladen in das neue Jahr starten. Dies klingt sehr verlockend. Doch wie gehen wir das richtig an? Beim Auto überlegen wir nicht lange, wir verwenden immer die richtige Qualität und Menge des Treibstoffs und lassen auch regelmäßige Services durchführen. Doch wie sieht es eigentlich bei uns selbst aus?  Das Auftanken unserer Energiespeicher funktioniert, wie beim Auto am besten mit qualitativ hochwertigen Produkten, welche uns alle unsere Mikro- und Makronährstoffe sowie auch Vitamine und Mineralstoffe liefern. Außerdem ist so ein Weihnachtsfest doch die optimale Gelegenheit, um sich mal etwas besonders Hochwertiges zu gönnen. Wenn nicht jetzt, wann dann.

6. Kekse mal selber machen

Auch wenn zwischen Weihnachtsfeiern und Geschenkekauf meist wenig Zeit bleibt, hat es etwas entschleunigendes und nostalgisches sich die Zeit zu nehmen und die Weihnachtskekse selber zu backen. Wer erinnert sich nicht an den wunderbaren Moment, wo Oma die ausgestanzten Kekse aus dem Ofen holte. Allein schon der Gedanke an den Duft in der Wohnung macht Lust aufs Selberbacken. Dabei schafft das Backen nicht nur gute Laune, sondern gibt die Möglichkeit den Zucker und Fettanteil der Plätzchen selber zu bestimmen und so eine Menge Kalorien zu sparen. Nicht nur das, die eigenen Kekse werden mehr in Ehren gehalten und nicht so schnell verschlungen wie industriell gebackene.

 

7. Zugreifen erlaubt

Jeder von uns hat sicher schon mal eine begrenzte Zeit auf bestimmte Lebensmittel verzichtet. Ob in der Fastenzeit oder im Rahmen einer Diät oder bestimmten Ernährungsweise. Dem einen fällt es vielleicht leicht aber Viele können an nichts anderes mehr denken als an das verbotene Lebensmittel. Grundsätzlich ist es so: Verbote stärken das Verlangen. Demnach darf man sich Lebkuchen und Punsch mit gutem Gewissen gönnen und muss auch nicht darauf verzichten. Solange man es nicht übertreibt. Letztendlich macht die Dosis das Gift und es hilft, Leckereien nicht in direkter Reichweite zu deponieren.

 

Zwar kein Ernährungstipp, aber trotzdem ganz wichtig – die Bewegung.

Auch wenn man das im Winter aufgrund der niedrigen Temperaturen nicht gerne hört,

Bewegung an der frischen Luft, hilft das Immunsystem zu stärken, verbrennt Kalorien

und es aktiviert unsere Glückshormone.

Fazit:

Gut zubereitete Produkte, variantenreich serviert, in der Menge, welches unser Fass nicht zum Überlaufen bringt, kombiniert mit Ruhe, Genuss und Gelassenheit beim Essen. Sowie täglich 30 Minuten Bewegung in der frischen Luft. Damit steht der süßen Weihnachtszeit ohne gefürchtete Weihnachtspfunde nichts mehr im Weg.