Autor: Prof. Dr. Ingo Froböse
Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats fischimwasser

Das Turbo-Stoffwechsel Prinzip

Das Turbo-Stoffwechsel-Prinzip

„Endlich habe ich mein Wunschgewicht erreicht“. Eine Aussage, die den meisten Menschen vermutlich fremd erscheint. Schon bei dem Wort Diät stehen vielen Abnehm-Wütigen die Nackenhaare zu Berge. Vom stundenlangen Radfahren im Fitnessstudio über eine strenge Low-Carb Ernährung bis hin zur Kohlsuppendiät werden alle Trends probiert. Nicht selten ohne Erfolg. Ein Für-immer-schlank-Prinzip wäre genau das Richtige. Und das, liebe Formel-Blog Leser, gibt es nun. Alles, was es dazu braucht ist ein Turbo-Stoffwechsel. Also ein Stoffwechsel, der wie von allein die ungeliebten Fettpolster schmelzen lässt. Das klingt zunächst nach Utopie. Ist es aber nicht! Wie Sie Ihren Stoffwechsel zum Turbo-Stoffwechsel tunen, erfahren Sie hier.

Den Turbo-Stoffwechsel verstehen

Um aus Ihrem Stoffwechsel einen wahren Turbo-Stoffwechsel herauszuholen, müssen Sie zunächst verstehen, was der Turbo-Stoffwechsel überhaupt ist und wie dieser funktioniert. Am besten lässt sich unser Stoffwechsel mit dem Motor eines Autos vergleichen. Der Treibstoff ist das Pendant zu ihrer Energiemenge, die Sie über den Tag verbrauchen. Je nach Anforderungscharakter variiert diese stark. Ein bedeutender Energiefresser ist Aktivität. Beim PKW sind Hubraum und PS ausschlaggebend für einen hohen Verbrauch. Ganz klar, dass wir uns einen Stoffwechsel-Porsche wünschen, der im Handumdrehen Energie für uns verbrennt.

Was bedeutet das für Sie?

Sie können Ihren „Motor“ jederzeit in einen richtigen Energiefresser verwandeln. Hierfür sind zwei Dinge entscheidend: ein ganzheitliches Kraft- und Ausdauertraining. Denn, die Stoffwechselleistung erhöht sich mit regelmäßigem Training!

Zum Turbo-Stoffwechsel durch einen hohen Grundumsatz

Der Grundumsatz beschreibt die Energie, die der Organismus benötigt, um alle lebenswichtigen Prozesse im Körper aufrecht zu halten. Darunter zählt auch die Energie, die Ihre Muskulatur nur für das dasein verschlingt. Je mehr Muskulatur Sie also aufbauen, desto höher ist ihr Grundumsatz. Der Grundumsatz ist das Kernstück unseres Turbo-Stoffwechsels.

Vorsicht Jojo-Effekt

Damit Sie langfristig abnehmen ist es wichtig, dass sie nicht weniger Kalorien zu sich nehmen, als der Grundumsatz fordert. Andernfalls, gerät Ihr Körper in eine „Hungersnot“ und schaltet auf Sparmodus um. In Hungerzeiten fährt der Körper seinen Stoffwechsel herunter und schränkt seinen Verbrauch ein.  Ihre Organaktivität verläuft träger und im schlimmsten Fall büßen Sie einen Teil Ihrer Muskelmasse ein. Das Absinken des Grundumsatzes ist die Folge. Der Körper verbrennt weniger Kilokalorien und kommt mit weniger Nahrung aus. Auch wenn die Nahrung wieder wie gewohnt fließt, behält der Körper zur Sicherheit den Hungermodus bei. Der Jojo-Effekt hat zugeschlagen. Das ist übrigens der Grund, aus dem Crashdiäten jeglicher Form nicht funktionieren können. Zumindest nicht dauerhaft. Dieser Effekt hatte in Zeiten der Nahrungsknappheit eine lebensnotwendige Aufgabe. Doch werden Sie in der westlichen Welt in der Regel nicht mit Hungersnöten zu kämpfen haben.

Die wichtigste Regel für einen Turbo-Stoffwechsel

Geben Sie Ihrem Organismus das, was er benötigt. Damit Ihr Stoffwechsel nicht auf „Sparflamme“ läuft, lautet die wichtigste Regel: Wer abnehmen will muss kontrolliert essen! Essen Sie nicht zu viel, aber vor allem auch nicht zu wenig.

Zum Tubro-Stoffwechsel durch Ernährung im Biorhythmus

Gestalten Sie Ihre Mahlzeiten bedarfsorientiert, um den Turbo-Stoffwechsel in Gang zu setzen. Starten Sie Ihren Tag mit einem energie- und kohlenhydratreichen Frühstück, das genügend Power für den Tag liefert.
Zum Mittag braucht Ihr Organismus vitalstoffreiche Lebensmittel. Buntgemischt, wie vom Bauernmarkt lautet die Devise. Damit liefern Sie Ihrem Körper alle Makronährstoffe, um die Leistungsfähigkeitüber den Tag zu erhalten. Große Mengen an nährstoffarmen Beilagen wie Nudeln oder Reis lieber meiden, um  nicht in ein Verdauungstief zu fallen oder an Konzentration einzubüßen. Am Abend gilt es eiweißbetont und kohlenhydratarm zu essen. Heißt für Sie die Proteine in den Fokus zu rücken und am besten mit etwas Gemüse zu kombinieren. Die Eiweißmenge am Abend hilft Ihnen und Ihren Zellen über Nacht zu regenerieren. Essen Sie zu kohlenhydratbetont, liefern Sie Ihrem Körper Energie, die er nicht verwenden kann und die in Form von Körperfett eingelagert wird.

Do’s & Don’ts für Ihren Turbo-Stoffwechsel

Hier noch einmal kurz und knapp alle wichtigen Informationen, die Sie für die Entwicklung Ihres Turbo-Stoffwechsels benötigen:

  • Bringen Sie Ihren Grundumsatz auf Hochtouren und lassen Sie Ihn für sich arbeiten
  • Bringen Sie mehr Bewegung in Ihren Alltag
  • Machen Sie Krafttraining, um Muskeln aufzubauen
  • Ergänzen Sie Ihr Krafttraining um ein gezieltes Ausdauertraining
  • Finden Sie heraus, wo Sie stehen und welche Belastung für Sie die Richtige ist
  • Essen Sie mindestens so viele Kalorien, wie Ihr Grundumsatz fordert
  • Essen Sie im Biorhythmus
  • Entstressen Sie Ihren Alltag
  • Lassen Sie Ihre neuen Gewohnheiten zur Routine werden
  • Haben Sie Geduld